LBV-Fachtagung Nebenerwerb zur Landtagswahl 2026
In Baden-Württemberg gehen rund zwei Drittel der Landwirte einem außerlandwirt- schaftlichen Hauptberuf nach. Die Nebenerwerbslandwirtschaft in Baden-Württemberg ist daher ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für den ländlichen Raum. Nebenerwerbs- betriebe sind zudem eine unentbehrliche Brücke, um der Gesellschaft die Leistungen und Besonderheiten der Landwirtschaft zu vermitteln. Gerade in der Diversifizierung der Landwirtschaft liegt ein besonderer Schwerpunkt dieser Betriebe.
In der relativ kleinstrukturierten Landwirtschaft Baden-Württembergs trägt die Nebenerwerbslandwirtschaft dazu bei, dass eine flächendeckende Landbewirtschaftung vor allem auch auf schwierigen Standorten aufrechterhalten werden kann. Dies setzt voraus, dass sowohl innerhalb der Landwirtschaft als auch im politischen Bereich die Möglichkeiten erhalten oder geschaffen werden, dass Haupt- und Nebenerwerbsbetriebe gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft an eine multifunktionale, wettbewerbsfähige und nachhaltige Landwirtschaft bewältigen können.
Der Landesbauernverband (LBV) bietet daher eine Fachtagung zu dem Thema „Welche Bedeutung hat die Nebenerwerbslandwirtschaft in der Landesagrarpolitik?“ an:
Mitwirkende sind insbesondere die Agrarsprecher der im Landtag von Baden-Württemberg vertretenen Parteien. Dies sind die Landtagsabgeordneten:
- Klaus Burger – CDU
- Martin Hahn – Grüne
- Georg Heitlinger – FDP
- Dennis Klecker – AfD
- Jan-Peter Röderer - SPD
Die Veranstaltung findet am
Mittwoch, den 11 Februar 2026
von 13:30 bis ca. 16:15 Uhr
auf dem Betrieb der Familie Gehrung
in der Echterdinger Straße 36 in 70599 Stuttgart-Plieningen
statt.
Nach Statements der einzelnen Parteienvertreter zur Nebenerwerbslandwirtschaft findet mit diesen eine Podiumsdiskussion unter der Moderation von BWagrar-Chefredakteur Guido Krisam und unter Einbeziehung der Veranstaltungsteilnehmer statt.
Alle Interessenten sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
